Donnerstag, 12. Januar 2017

Gestern war es (endlich) soweit.

 Foto von der offiziellen Webseite heruntergeladen. Copyright Iwan Baan
In Hamburg wurde die Elbphilharmonie eröffnet. Mit einem grandiosen Konzert. Da habe ich schon das ein- oder andere Tränlein fließen lassen. Das wünsche ich mir im Öffentlich Rechtlichen Fernsehen JEDEN Abend zur so genannten Prime Time. Und bitte nicht auf einem der vielen Spartenkanälen. ARD, wegen mir im Wechsel mit dem ZehDeEff. Die Gebühren müssten das schon hergeben.
Ein mutiges Programm; wird nicht auf große Zustimmung gestoßen sein.
Im (Klassik-) Radio werden doch nur noch zurechtgelutschte Dropse präsentiert. Die dem Publikum gefallen. Das könnte ja sonst wegschalten, wenn es anstrengende wird. Klassikhitparade eben. Nur nichts anstrengendes, es soll im Hintergrund plätschern. Davon ein anderes mal.
Es war viel Volk da, die Karten wurden verlost. Eintausend Karten für 220.000 Bewerber. Die nächsten Monate sind restlos ausverkauft. Und es wird Sozialtickets geben. Löblich, demokratisch, gut. Leitkultur eben. Vielleicht werden wir ja wieder ein Volk der Dichter und Denker. Vorbilder gibt es genug.
Ach ja, der Obervolk war auch da, wie immer mit seiner Konkubine. Und hätte dieser Kerl auch nur den Hauch von Anstand, er hätte den Saal still und leise verlassen müssen. VOR dem letzten Stück (4. Satz: Presto. Schlußchor über Schillers Ode "An die Freude" aus Sinfonie Nr. 9 d-moll op. 125)
Wie kann dieser Kriegshetzer (Wehrkunde Tagung München) sich seelenruhig eine Zeile anhören "Alle Menschen werden Brüder. Für einige Leser hier korrekt: Brüder*innen). Sensibel wie ein Leopard-Panzer. 
Nur, was folgt denn nach? Keine Chance auf einen Wechsel. Steinmeier. Aber auch den werden wir ertragen. Ging ja auch mit Lübke.

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